«Editions Hercule» heisst der Kleinverlag von Andreas Aebi.
Der Langnauer Lehrer und Autor stellt auf dieser Webseite seine Publikationen vor und vermittelt Tipps zu Kulturschaffenden aus seinem Bekanntenkreis.
Herkules wünscht viel Sonne und Wonne auf dem virtuellen Spaziergang.
«Adieu, Anspannung. Hallo Ruhestand.»
So empfing mich unsere ältere Tochter letzten April in St. Albans City im Norden Londons. Ich hatte eben meine 38-jährige Tätigkeit als Lehrer hinter mir gelassen und eine zweimonatige Interrail-Reise angetreten. Endlich Zeit und Musse. Endlich den Menschen und ihren Kulturen auf den Puls fühlen. Endlich schreiben. Es geht los. (17.08.24)
Kaum hast du die Arbeit niedergelegt, bietet man dir schon wieder eine neue an. Als Lehrperson könntest du heute ohnehin länger unterrichten als Joe Biden regieren. Beides macht aber keinen Sinn. Mit einem humanitären Projekt hat mich der Kanton trotzdem auf dem falschen Fuss erwischt. Auf Anfrage der ukrainischen Botschaft organisierte die Bildungs- und Kulturdirektion Bern vierzehntätige Erholungsferien für ostukrainische Kinder und suchte noch einen Co-Leiter.
Historisch geht die Idee der Erholungsferien auf die beiden Weltkriege zurück. Kinder aus dem Kriegsgebiet sollen sich in friedlichem Umfeld vom Panzer- und Flugzeuglärm – und neuerdings von surrenden Drohnen mit fürchterlicher Bewaffnung – erholen können. So bezogen Ende Juli 48 ostukrainische Kinder, die mittlerweile in Kiew leben, in Saanen Quartier und verbrachten hier mit rund 20 ukrainischen BetreuerInnen aus der Schweiz ihre von Wanderungen, Exkursionen (Bern, Montreux), Schwimmbad- , Jugendclub- Kino- und Konzertbesuchen geprägten Kriegsferien, bevor sie die Rückreise in ihre Heimat antraten, einige von ihnen mit Tränen im Gesicht. Bei meinem Einsatz konnte ich auf die grosse Erfahrung von Heinz Begré zählen. Er ist Leiter der ukrainischen Willkommensklassen in Burgdorf. Unser Fazit nach zwei Wochen Lagerleitung: Ja, die Kinder konnten sich vom Krieg erholen. Aber wir wünschen ihnen vor allem eines: Dass er endlich zu Ende geht.
Gruppenfoto:
Die ukrainischen Kinder mit ihren BetreuerInnen am verregneten 1. August 2024 in Saanen BE.
Weiterführende Informationen auf der Website der ukrainischen Botschaft: https://switzerland.mfa.gov.ua/de/news/rehabilitation-von-intern-vertriebenen-kindern-aus-der-ostukraine-der-schweiz
Noch nie wurde medial so viel über die öffentliche Schule geschrieben. Und das ist kein gutes Zeichen, denn mit der Schule verhält es sich wie mit den Pendlerzügen am Abend: Sind sie pünktlich, spricht kein Mensch darüber. Den kritischen Ton in den Medienberichten geben aber momentan nicht die Menschen an, die tagtäglich in und mit der Schule arbeiten, sondern BildungsforscherInnen aus den Sozialwissenschaften. Ihr Tenor: «Eure Schule ist krank. Sie muss geheilt werden.»
Ich möchte diesen Misstönen ein Buch entgegenstellen, das an die Kernaufgabe der Schule erinnert: ans qualitativ hochwertige, erfolgreiche und trotzdem sozialverträgliche Unterrichten. Der Arbeitstitel lautet «Einfach Schule - ein Plädoyer für die Performanz». Das Konzept samt Editorial ist entworfen und wurde bereits einem Verlag aus der Region Bern präsentiert, der sein Interesse angemeldet hatte. Erscheinen wird das Buch in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres. (17.08.24)
Die pädagogische Frage des Jahres:
Ist unsere Volksschule wirklich auf den Hund gekommen?
Mo, der schläfrige Vierbeiner des Jahres, findet:
«Ja, sicher!»
Im Juli 2023 nahm sich der Journalist Dölf Barben Zeit, sich mit meiner beruflichen und berufspolitischen Tätigkeit zu beschäftigen. Nach intensiver Recherche besuchte er mich zuhause und führte mit mir ein zweistündiges Gespräch. Im Vorfeld hatte er angekündigt, dass er kein Gefälligkeitsporträt verfassen und darum auch kritische Fragen stellen werde. Diese Ankündigung hat er eingehalten. Entstanden ist ein differenziertes Porträt, in dem ich mich wiederkenne - und zwar auch in meinen Schwächen. Ich möchte mich bei Dölf Barben für das Interesse, die Offenheit und die Fairness bedanken.
Hier geht's zu den Politischen Kolumnen
Hier geht's zum den Texten zur Schule:
Der Bieler Lehrer und GLP-Grossrat Alain Pichard (Mitte) im Gespräch mit dem Langnauer Lehrer Andreas Aebi (links).
Nach gemeinsamem Kampf gegen Reformprojekte des Kantons lebten sich die beiden Bildungs-Publizisten eine Weile auseinander.
Lesen Sie das Interview der Versöhnung hier nach:
Hier geht's zur Seite Aktuelle Kampagnen
mit der Kurzgeschichte (Posse) von Andreas Aebi:
«Feuz und der Schneefisch von Savona»
Anthologie
Landverlag 2021
Herausgeberin: Verena Zürcher
16 Wintergeschichten aus dem Emmental
Die Autor*innen:
Andreas Aebi, Marina Bolzli, Blanca Burri, Stefanie Christ,
Melanie Gerber, Susanne Graf, Peter Heiniger, Hans Herrmann,
Cornelia Isler, Ivo Knill, Cornelia Leuenberger, Sabine Reber,
Sandra Rutschi, Karin Strässle, Verena Zürcher
Das Buch ist zum Preis von Fr. 22.50 erhältlich...
Kaum stehst du auf dem Sprungbrett ins Leben,
türmen sich vor dir die Flutwellen auf.
Du möchtest deine Freiheit geniessen – hast aber keine Zeit.
Du möchtest kaufen – hast aber kein Geld.
Du möchtest Liebe – sie will nur Sex.
Dilemma!
Ein Lust- und Frustspiel
über die Herausforderungen der Jugend
von Andreas Aebi und Karin Hubacher (Musik)
Hier gibt's Textproben, Medien und Materialien
zum Stück «Dilemma»
«Hände hoch!» ist seit Juni 2013 im Handel.
Sie können es hier direkt bestellen.
Eine Kurzvorstellung und den Bestelltalon
finden Sie in der Rubrik:
Im März 2012 führte die Klasse 1c der Sekundarschule Langnau das Gender-Stück «Tine und Klaus» erstmals auf. Das mit Musik unterlegbare Stück legt die gängigen Rollen-Stereotype von Mann und Frau schonungslos frei. «Tine und Klaus» ist für eine Quarta-Klasse geschrieben worden, eignet sich aber auch für eine jugendliche Theatergruppe.
Besonderes Kennzeichen des Stückes: Viele Frauenrollen!
Skript und Rechte können beim Verlag zu vernünftigen Konditionen erworben werden. Informationen und Bestell-Adresse in der Rubrik:
Andreas Aebi / Dorfstrasse 4 / 3550 Langnau i.E./ Phone 079.474.72.65 / Mail Editions Hercule